Whisky Special Redbreast 12 Years

Whiskey

Wir haben uns entscheiden, nach dem absoluten Highlight mit dem auf weltweit 210 Flaschen limitierten CAPERDONICH 21 Years (Scottish Single Malt Scotch Whisky) einen alltagstauglichen Whisky als Special zu nomminieren.

Gerne stellen wir unseren Gästen den neu im Sortiment aufgenommenen Redbreast 12 Years Irish Whiskey vor. Dieser Single Pot Whisky aus Dublin gehört nicht in die Spitzenklasse, erfreut sich aber trotzdem bei vielen Whisky-Liebhabern grösster Beliebtheit. Kaum rauchig und ein breites Spektrum an komplex-würzigen und fruchtigen Aromen mit wunderbarem Abgang machen diesen vergleichsweise eher preiswerten Tropfen zum Genuss. Kenner schwärmen von der perfekten Balance zwischen der würzig-fruchtigen Note und dem Hauch von Sherry, diverser Holzaromen und wenig Marzipan im Abgang. Nicht unverdient konnte dieser populäre Whisky im Jahr 2010 die Auszeichnungen Irish Whiskey of the Year einheimsen.

Wir wünschen viel Spass beim Degustieren und Fachsimpeln.

Whiskey

Whisky des Monats

CAPERDONICH 21 Years (Scottish Single Malt Scotch Whisky)

 

caperdonich-logo-whiskeyWelch eine Freude, diesen speziellen Whisky präsentieren zu dürfen. Es handelt sich um einen äusserst seltenen 21-jährigen schottischen Single Malt aus dem Hause Caperdonich, von welchem  insgesamt nur 210 Flaschen abgefüllt wurden.

Die Brennerei Caperdonich, welche 1897 gegründet wurde und zur grossen Glen Grant Distilleries gehörte, welche auch Zulieferer von Shivas war, wurde 2010 abgerissen. Gemäss Spezialisten sind die Caperdonich Singel Malts aus den 90er nicht mit den Whiskys aus den 60er Jahren vergleichbar – davon kostet dann aber die Flasche auch schnell mal über Fr. 500.-. Bei dem von uns gekürten Whisky haben wir meines Erachtens einen gute Wahl getroffen und können unseren Gästen etwas Exklusives anbieten.caperdonich1

Wer noch mehr über Caperdonich erfahren möchte, findet auf der hervorragend geführten Page von www.Whisky-journal.de zusätzliche spannende Infos.

Während des Schreibens wurde bereits reichlich probiert :-). Für einen Nichtfachmann wie ich einer bin,  ist es nicht ganz einfach die Geschmacksnoten umfänglich und richtig rauszuschmecken und korrekt zu beschreiben. Darum einfach hier nur meine Meinung in eigenen Worten, die nicht unbedingt repräsentativ sein muss:

Die erste Nase voll konnte mich noch nicht begeistern – es gibt günstige Whiskys, die besser riechen. Trotzdem kommt das blumige Bouquet gut rüber. Beim Probieren merkt man aber rasch das Besondere. Explosionsartig entfalten sich die Aromen: Blumig, fruchtig, mit Zwetschgenaromen und Eichenholz, dann nehmen ganz kurz Bitterstoffe die Geschmacksnerven auf dem hinteren Teil der Zunge in Anspruch um unverzüglich von einem kräftigen Chili-Effekt abgelöst zu werden, der zuerst die Zungenspitze kribbeln lässt und sich dann schlagartig im ganzen Mundraum heftig bemerkbar macht. Wow, das kannte ich bisher so noch gar nicht. Spannend! Vielleicht hätte ich zwei Tropfen Wasser mehr dazu geben sollen. Im Abgang interessanter Nachgeschmack von Eiche, Vanille, wenig Karamell, frischem Holz und minimalem Rauchgeruch – nur ganz wenig von Torf. Birnengeschmack mit Nuancen von Honig wirkt erfreulich lange nach. Das macht richtig Freude! Wenn ich dazu ein Bild malen würde, wären darauf einige alte Zwetschgenbäume auf einer Blumenwiese, durch welche ein geranktes, glasklares Bächlein fliesst, dazu eine kleine Feuerstelle und ein kräftiger Mann, der gerade dabei ist, Holz zu spalten, zu sehen. Tief am Horizont geht dunkelrot die Sonne unter, die letzten Bienen summen noch umher.

Hab nochmals am Glas, das unterdessen leider schon leer ist, gerochen. Der Geruch kommt jetzt irgendwie viel besser rüber – rieche auch Zitrusfrüchte, besonders Orange/Mandarine und immer noch Birne (und Pflaume?) mit wenig Lakritze. Am besten probiert ihr diesen limitierten Caperdonich Whisky in der ArcherBar einfach mal selbst (falls ich bis dahin nicht alles wegdegustiert habe ;-).

Wir wünschen unseren Gästen viel Vergnügen beim Kennenlernen dieses äusserst seltenen Whiskys und freuen uns auf Feedback. „Äs het, solangs het“ – Lasst es euch schmecken!

Ihr ArcherBar Team

(Autor: Lüku)

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